Energie mit Pellets Flamme

Nachwachsende Energie

Pellets ein nachwachsender Brennstoff

Pellets sind bis zu 40mm lange und im Durchmesser bis zu 6mm dicke, gepresste Holzstäbchen. Nach der Einlagerung im Pelletlager des Kunden gelangen diese bei Bedarf vollautomatisch über eine Förderschnecke in den Kessel der Pelletheizung. Dort werden sie klimaneutral verbrannt. Die entstehende Energie wird  über die zentrale Heizungsanlage im Haus verteilt und sorgt für Wärme und warmes Wasser.

Es handelt sich also um eine „Technik“ die schon vor Jahrtausenden für eine heimelige Wärme gesorgt hat.

Umwelt- und Klimaschutz mit Pellets

Heutige energetische Probleme

Viele Immobilien sind bis heute mit Öl- oder Gasheizungen ausgestattet.

Diese Heizungen nutzen Rohstoffe (Öl und Gas) die nicht unbegrenzt zur Verfügung stehen. Öl und Gas wird aus der Erde gefördert und in den Heizungen verbrannt. Wie lange diese Rohstoffe noch zur Verfügung stehen, weiss man nicht genau. Langfristig jedoch, führt die Verknappung der Rohstoffe zu höheren Preisen und somit direkt zu höheren Heizkosten bei Anlagen die mit fossilen Brennstoffen betrieben werden.

Ein weiteres Problem durch fossile Brennstoffe ist die starke Umweltbelastung. Durch den Verbrennungsprozess wird Feinstaub gebildet und CO2 in die Atmosphäre abgegeben. Dies verstärkt die globale Erwärmung und hat einen starken negativen Effekt auf unser Klima.

Die Schweiz hat sich im Rahmen des Pariser Klimaübereinkommens verpflichtet, bis 2030 ihren Treibhausgasausstoss gegenüber dem Stand von 1990 zu halbieren. Aufgrund der neuen wissenschaftlichen Erkenntnisse des Weltklimarates hat der Bundesrat an seiner Sitzung vom 28. August 2019 entschieden, dieses Ziel zu verschärfen: Ab dem Jahr 2050 soll die Schweiz unter dem Strich keine Treibhausgasemissionen mehr ausstossen. Damit entspricht die Schweiz dem international vereinbarten Ziel, die globale Klimaerwärmung auf maximal 1,5°C gegenüber der vorindustriellen Zeit zu begrenzen.

Die langen Transportwege aus Fördergebieten (Naher Osten, USA, Norwegen, Russland u.a.) stellen ein zusätzliches ökologisches und wirtschaftliches Problem dar. Der hohe Aufwand für Transporte über grosse Teile des Erdballs bis hin zu uns nach Mitteleuropa ist nicht nur teuer, sondern in Anbetracht der möglichen Nutzung von Alternativen wie Holzpellets, in höchstem Masse umweltschädigend.

Wald Naturholz

Warum Holzpellets eine guten Wahl sind

Bei der Produktion der Pellets wird 100% naturbelassenes Holz verarbeitet.

Holz ist ein nachwachsender Rohstoff, der in den meisten Fälle lokal bezogen werden kann. Hierbei werden nicht nur Bäume vollständig verwertet, sondern auch teilweise Holzabfälle aus der Bau- und Industriebranche.

Die Nutzung von Pellets unterstützt den Recyclingprozess und sorgt dafür, dass kein unnötiges Verbrennen von Holzabfällen stattfindet. Holzreste die nicht verwertet werden können, werden für den Trocknungsprozess genutzt.

Holz ist ein lokal nachwachsender Brennstoff. Energie, die nicht aufwendig über den halben Erdball transportiert werden muss. Die Produktion des Brennstoff Holz ist mit weniger Aufwand verbunden und wird immer zur Verfügung stehen.

Holzpellets sind CO2 neutral. Durch den Verbrennungsprozess wird zwar CO2 freigesetzt, dieses jedoch wurde vorher beim Wachstum des Baumes von diesem aufgenommen und in Sauerstoff umgewandelt. Somit entfällt eine weitere Belastung unseres Klimas.

Durch das hohe Vorkommen an Holz kann eine hohe Versorgungssicherheit garantiert werden. Die Preise für den Rohstoff Holz und somit die Pellets sind regional bedingt und unterliegen keinen Spekulationen auf Rohstoffmärkten, wie dies bei Öl und Gas der Fall ist. Dies führt dazu, dass die Preise stabil sind und im Vergleich zu herkömmlichen Heizungen einen wesentlichen Preisvorteil garantieren.

Nachwachsende Energie

Holzpellets und Umwelt

Holzpellets werden klimaneutral verbrannt.

Damit der Umweltgedanke und die Klimaneutralität eingehalten werden, ist es wichtig bei der Produktion auf einheimische Rohstoffe und eine lokale Produktion zu setzen. Durch die Nutzung lokal hergestellter Pelletes werden die Transportwege verringert.

Dies betrifft nicht nur den Transportweg vom fertigen Produkt, sondern auch vom Rohstoff. Problematisch wird dies vor allem beim Import von Pellets aus dem Ausland. Lange Transportwege und Rohstoffgewinnung durch Abholzung und fehlendem Erhalt von Wäldern führen langfristig zu negativen Einflüssen auf unsere Umwelt.

Das Prädikat 100% klimaneutral darf nicht durch Billigimporte oder unseriöse Anbieter verwässert werden. Die bei der Produktion benötigte Energie sollte aus sauberen Quellen stammen. So kann die Kombination von Solar-, Wasser- oder Bioenergie den Umweltgedanken und einen grünen Produktionskreislauf weiter fördern.

Sägenebenprodukte - Waldrestholz - Hackschnitzel

Vom Rohstoff zur Wärme

Für die Produktion von Pellets wird ausschliesslich naturbelassenes Holz (Waldrestholz, Hackschnitzel und saubere Sägereinebenprodukte) aus der Region genutzt. Nach der Anlieferung der Rohstoffe beim Pelletsproduzenten werden diese in einem ersten Schritt zerkleinert und in eine möglichst homogene Form gebracht.

Danach wird dem Rohstoff für die weiteren Verarbeitung Feuchtigkeit entzogen. Dies geschieht in der Trocknungsanlage. Optimalerweise wird für den Trocknungsprozess saubere Energie aus Wasserkraft oder Biogasanlagen herangezogen. Teilweise durch die Verbrennung von Holzabfällen, welche nicht für die Pelletproduktion genutzt werden können.

Nach einer Zwischenlagerung werden den Spänen Fremdkörper wie metallische Bestandteile oder Geröllteilchen entzogen. Dies passiert ohne chemische Hilfsmittel in einem Metall- und Schwergutabscheider.  In der Hammermühle werden die Späne solange zerkleinert bis eine homogene Masse aus Holzspänen entsteht.

Dieser Masse wird im nächsten Schritt Wasser zugeführt, um einen gleichmässigen Feuchtegehalt zu erreichen. Danach werden die Späne der Pelletpresse zugeführt.

In der Pelletpresse wird die Masse durch eine Ringmatrize gepresst. Druck und Reibungswärme lassen das im Holz enthaltene Lignin verflüssigen. Durch die Verbindung von Lignin und Restfeuchtigkeit entsteht ein Naturkleber der die Pellets zusammenhält. Die hierbei entstehenden Stäbchen werden auf die gewünschte Länge geschnitten und wandern in einen Abkühlungsbehälter.

In einem letzten Schritt werden die Pellets von restlichem Feinanteil befreit und sind nun bereit für die Einlagerung in den Silos. Über den Verladesilo werden die Pellets in den LKW verladen und zum Kunden transportiert.

Beim Kunden werden die Pellets in das dafür vorgesehene Lager gepumpt.

Über eine Förderschnecke gelangen die Pellets vom Lager in den Heizkessel. Dort werden sie verbrannt und mit der freigegebenen Energie wird Wasser erwärmt und in einen Speicher transportiert (wie bei anderen Heizungsanlagen).

Von dort aus wird die Wärme über das Heizsystem an die Räume abgegeben oder durch einen Wärmetauscher Wasser für den täglichen Verbrauch erwärmt.

Das Extra für Sie

Wir beraten Sie unabhängig und kompetent rund um Neu- und Ersatzinstallationen von Pelletheizungen.